Bierprobe in der Kitzmann BräuSchänke – Umweltamtsleiter Reiner
Lennemann zapft das erste Fass an und betont die Bedeutung des Gewäs-serschutzes in Erlangen – Wasser aus dem eigenen Tiefbrunnen der Kitzmann-Bräu besticht durch seine Reinheit und Geschmeidigkeit
ERLANGEN – Das Echte Erlanger Bergkirchweihbier der Kitzmann-Bräu ist endgültig aus seiner sprichwörtlichen Bierruhe in den Lagerkellern des Brauhauses an der Süd-lichen Stadtmauerstraße erwacht. Mit seinem Stammwürzegehalt von 13,4 % und
5,9 % Alkohol setzt es die Tradition der seit 255 Jahren für die Erlanger Bergkirchweih eingebrauten „Kerwabiere“ fort. Wer, wie die Gäste der Bierprobe in der
BräuSchänke, vorab zu Hause schon probieren möchte, kann dies ab sofort tun: Das Echte Erlanger Bergkirchweihbier der Kitzmann-Bräu ist bereits beim Getränkehänd-ler erhältlich.
Neben dem moderierenden Klaus Karl-Kraus applaudierte eine Reihe ebenso neugie-riger wie durstiger Gäste dem Leiter des Umweltamtes der Stadt Erlangen, Reiner Lennemann, für das Anzapfen des ersten Fasses. Lennemann setzte damit nicht nur ein Zeichen für seine Zielsicherheit, sondern würdigte auch den mengenmäßig
zentralen Rohstoff des Erlanger Bergkirchweihbiers der Kitzmann-Bräu: das Wasser. „Uns liegt der Gewässerschutz sehr am Herzen“, erklärte Peter Kitzmann, was seine Brauerei beispielsweise mit ihrem Engagement für die Sanierung des Alterlanger Sees unter Beweis gestellt hat. „Gesunde unverfälschte Rohstoffe aus der Region sind die beste Zutat für nachhaltigen Genuss“, ergänzte Reiner Lennemann, der die Aktivitäten der Stadt Erlangen – und der Erlanger Stadtwerke – rund um den Erhalt der hohen Wasserqualität in der Hugenottenstadt herausstellte.
Um eine gleichbleibende Wassergüte für die Bierspezialitäten zu garantieren, ent-nimmt Kitzmann das Brauwasser aber nicht einfach der Wasserleitung. Aus dem ei-genen Tiefbrunnen unterhalb der Brauerei wird ein Nass gefördert, das in 60 Metern Tiefe in seiner vom Menschen unberührten Reinheit seit etwa 3000 Jahren schlum-mert. Gegen Einflüsse von oben wie eindringendes Oberflächenwasser, das heutigen Umweltbedingungen ausgesetzt ist, schützen es überlagernde Tonschichten. Lehr-bergschichten sorgen dafür, dass der wertvolle Rohstoff aus der Tiefe nicht uner-reichbar versickert.
Das hauseigene Labor nimmt die Qualität des nitratarmen Wassers ständig genaues-tens unter die Lupe. Diese Tests wie auch die vierteljährlichen Proben des Staatlichen Gesundheitsamts und der Landesgewerbeanstalt (LGA) bescheinigen dem Brauwasser stets hervorragende Qualität. Braumeister Karl-Heinz Maderer schätzt neben der Reinheit vor allem eine weitere Eigenschaft: Das Wasser ist besonders weich und gibt dem Kitzmann-Bier seine geschmeidige Note. „Auch bei unserem
Echten Erlanger Bergkirchweihbier sorgt dies dafür, dass es süffig und gut bekömm-lich ist. Das Wasser wie auch unsere anderen Rohstoffe sind die optimale Grundlage, um mit unseren alten Braurezepturen international prämierte Bierspezialitäten einbrauen zu können.“ So wurden die Kitzmann-Biere bereits mehrfach mit dem Eu-ropean Beer Star und beim World Beer Cup ausgezeichnet.
Gerste aus Vertragsanbau in der Erlanger Umgebung, Hopfen aus der Region, Was-ser aus dem eigenen Tiefbrunnen – die Kitzmann-Bräu setzt unumstößlich auf ihre fränkischen Wurzeln und die fast 300-jährige Familientradition, aufgrund derer sie auch Wert auf eine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Lieferanten hochwertiger Rohstoffe legt. Auch die jährliche Präsentation des Spezialbieres für die „Königin der fränkischen Kirchweihen“ gehört zu den Traditionen. Am 20. Mai schließ-lich wird Erlangens Oberbürgermeister das erste Fass auf dem Festgelände anste-chen und damit die 255. Bergkirchweih eröffnen.



















